Arten von Finanzinstituten

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Es ist praktisch unmöglich, nie etwas mit einem Finanzinstitut zu tun zu haben, vor allem heutzutage, wo viele Geldgeschäfte online abgewickelt werden. Ob beim Online-Shopping, Scheck einlösen oder sogar beim Lebensmittel bestellen, für all diese Dinge benötigen Sie Geld und damit Finanzinstitute. Finanzinstitute sind Einrichtungen, die ihren Kunden die Möglichkeit bieten, über ihr Geld zu verfügen, egal in welcher Form oder in welchem Medium (Zahlungen, Kredite, Konten, Einlagen, Gehälter, usw.)

Es gibt verschiedene Arten von Finanzinstituten und jedes bietet unterschiedliche Dienstleistungen an. Deshalb ist es sehr wichtig, dass sie die Besonderheiten der einzelnen Finanzinstitute kennen. Diese stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor und erklären welche Rolle sie in Bezug auf Ihr Geld spielen.

Bankinstitute

Bankinstitute sind Banken, Aktiengesellschaften (Organisationsform AG), die der Aufsicht der österreichischen Nationalbank (OeNB) unterlegen sind. Banken sind meist im Bereich von Bankkrediten und Einlagen tätig oder bieten Finanzlösungen für Unternehmer an.

Da diese Bankinstitute der OeNB unterlegen sind, befolgen sie eine Reihe von Best-Practice-Regeln und passen die Zinssätze bis zu einem gewissen Grad an die Anforderungen der Zentralbank an. Da es sich jedoch trotzdem um unabhängige, eigenständige Einrichtungen handelt, bieten sie ihre eigenen Lösungen an, die auch teuer werden können.

Der Nachteil der Zusammenarbeit mit Bankinstituten besteht darin, dass man oft mit sehr hohen Gebühren und Zinssätzen konfrontiert wird, besonders bei der Kreditaufnahme.

Wenn Sie einen Bankkredit in Anspruch nehmen möchten, sollten Sie daher die Bank wählen, die Ihnen die besten Konditionen bietet.

Die Kreditaufnahme an sich kann sich auch als mühsamer Prozess erweisen. Sie ist nämlich mit dem KSV-Wert verknüpft, d.h. einem Wert, der die Kreditwürdigkeit jedes Antragsstellers anzeigt. Ihr gesamtes Finanzverhalten ist in diesem Score widerspiegelt und kann sich auf die Kreditvergabe auswirken.

Für Kredite gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Banken also oftmals schwierig, bei Konten (Girokonto, Sparkonto, Fremdwährungskonto), Einlagen, Devisen, Fondsverwaltung, Leasing und Darlehen für Unternehmen dagegen, kann die Zusammenarbeit leicht und reibungslos ablaufen.

Nichtbank-Finanzinstitute

Nichtbank-Finanzinstitute (NBFI) bieten praktische Lösungen, um den Geldfluss in irgendeiner Art zu erleichtern. In der Praxis können Nichtbank-Finanzinstitute problemlos die von jeder konventionellen Bank angebotenen Dienstleistungen abdecken, mit dem Unterschied, dass die Bedingungen oft flexibler sind.

So können NBFIs Kreditlösungen aller Art anbieten, ob es sich um Konsumentenkredite, Kredite für den persönlichen Bedarf oder Minikredite handelt. Gleichzeitig bieten NBFIs effiziente Rückzahlungsmöglichkeiten. So bieten die NBFIs bei Bedarf eine kürzere Rückzahlungsfrist, ohne lange Kreditlaufzeiten, die normalerweise mit einem sehr hohen Zinssatz einhergehen.

Kredite von Nichtbanken können eine gute Lösung sein, um Geld für dringende Bedürfnisse zu erwirtschaften. NBFIs unterscheiden sich ebenfalls von Banken, indem die Analyseprozesse schneller ablaufen und man somit meist schneller an Geld kommt.

Bei traditionellen Banken laufen Sie außerdem Gefahr, abgelehnt zu werden, was bei Nichtbanken viel weniger oft der Fall ist. Aufgrund ihrer Flexibilität werden Online-Kredite mit schneller Auszahlung von NBFIs immer häufiger in Anspruch genommen.

Des Weiteren bieten NBFIs auch Kredite für Leasing oder Finanzinvestitionen an mit sehr guten Konditionen und Unterstützung während des gesamten Verfahrens sowie danach. Zusammengefasst bieten NBFIs nicht nur schnelle Kredite, sondern auch andere Arten von gewerblichen Finanzierungen an.

Maklerfirmen und Beratungseinrichtungen

Eine besondere Kategorie von Finanzinstituten sind Makler- und Beratungsfirmen. Diese Institute unterstützen Personen beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren, um Ihren Kunden dabei zu helfen, Anlegen zu platzieren.

Versicherungsgesellschaften

Ja, auch Einrichtungen, die sich mit Versicherungen und Pensionsfonds befassen, fallen unter die Kategorie der Finanzinstitute. Das liegt daran, dass diese Unternehmen Geld verwalten, das sie investieren. Jede Versicherungspolice und Pensionsfonds ist also nichts anderes als ein Finanzkreislauf.

Wenn eine Police ausgezahlt werden muss, wird das notwendige Geld aus diesem Kreislauf entnommen. Jedoch ist dieser Kreislauf endlos, da sich immer mehr Menschen für solche Finanzprodukte entscheiden, ganz egal ob es sich um Lebens-, Hausrats- oder Reiseversicherungen handelt.

Versicherungen dienen im Wesentlichen unserer Sicherheit und ermöglichen es uns, unser Leben in dem Wissen zu leben, dass im Falle eines Unfalls oder ähnliches, die Kosten gedeckt werden können.

Diese Finanzinstitute bieten den Begünstigten verschiedene Arten von Vorteilen, wobei es wichtig ist jedes Institut mit all seinen Merkmalen im Detail zu kennen. Versicherungsgesellschaften sind für unser tägliches Leben unentbehrlich, da der Fluss unseres Geldes weitgehend von ihnen abhängt.

Autor:
General Manager
Emil Kjær
General Manager

Emil nutzt sein Fachwissen, um im Finanzsektor etwas zu bewirken. Der Absolvent der Süddänischen Universität (SDU) ist seit 2013 Geschäftsführer bei Intelligent Banker und hilft mehr als 500 000 Nutzern aus aller Welt bei ihren finanziellen Bedürfnissen.

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